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Das Steuerrecht muss dringend reformiert werden!

Das deut­sche Steu­er­recht ist klein­tei­lig, schwerfällig und nicht in­no­va­tiv. Es hemmt in Un­ter­neh­men drin­gend er­for­der­li­che Verände­run­gen. Bei der Steu­er­be­las­tung der Un­ter­neh­men liegt Deutsch­land im in­ter­na­tio­na­len Ver­gleich mitt­ler­weile an der Spitze. Bei der Ab­sicht, missbräuch­li­che Steu­er­ge­stal­tun­gen zu ver­hin­dern, schießt das deut­sche Steu­er­recht weit über das Ziel hin­aus und bürdet der großen Mehr­heit der ehr­li­chen Un­ter­neh­men über­bor­dende büro­kra­ti­sche An­for­de­run­gen auf.

Da­bei sind sich ge­rade mit­telständi­sche Un­ter­neh­men ih­rer ge­sell­schaft­li­chen Ver­ant­wor­tung be­wusst. Die Kon­se­quenz von al­le­dem: Es dro­hen steu­er­li­che Mehr­fach­be­las­tun­gen und die Wett­be­werbsfähig­keit deut­scher Un­ter­neh­men bleibt auf der Stre­cke.

Ein Blick über die Grenze zeigt, wie man es bes­ser ma­chen könnte. Vor­bild könnte die letzte US-Steu­er­re­form sein. Aber auch Öster­reich über­zeugt mit einem part­ner­schaft­li­chen Verhält­nis zwi­schen Un­ter­neh­men und Fi­nanz­ver­wal­tung.

Eine grund­le­gende Steu­er­re­form und ein Um­den­ken in Po­li­tik und Ver­wal­tung sind drin­gend er­for­der­lich, sagt Dr. Sven Chris­tian Gläser, Rechts­an­walt, Steu­er­be­ra­ter und Part­ner bei Eb­ner Stolz in Stutt­gart im Ge­spräch mit Rolf Ben­zmann in ei­ner ak­tu­el­len Folge von Re­gio TV Chef­sa­che. Denn auch das ak­tu­ell ver­ab­schie­dete Ge­setz zur Mo­der­ni­sie­rung des Körper­schaft­steu­er­rechts mit der Möglich­keit für Per­so­nen­ge­sell­schaf­ten, sich wie eine Ka­pi­tal­ge­sell­schaft be­steu­ern zu las­sen, ist letzt­lich nur ein Pla­cebo und hilft mit­telständi­schen Un­ter­neh­men nicht wei­ter.

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