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Corona-Arbeitsschutzverordnung bis 19.03.2022 verlängert

An­ge­sichts der an­hal­ten­den Be­einträch­ti­gun­gen der Ar­beits­welt durch die Corona-Pan­de­mie wurde per ge­setz­li­cher Re­ge­lung am 22.11.2021 die zeit­li­che An­wen­dung der SARS-COV-2-Ar­beits­schutz­ver­ord­nung noch­mals bis zum 19.03.2022 verlängert.

Mit der am 10.09.2021 in Kraft ge­tre­te­nen vor­her­ge­hen­den An­pas­sung der Corona-Ar­beits­schutz­ver­ord­nung wur­den in­halt­li­che Er­wei­te­run­gen vor­ge­nom­men. So wurde die Ver­pflich­tung des Ar­beit­ge­bers, Be­schäftigte über die Ri­si­ken ei­ner Corona-Er­kran­kung und be­ste­hende Möglich­kei­ten ei­ner Imp­fung zu in­for­mie­ren. Zu­dem sind die Be­triebsärzte bei be­trieb­li­chen Imp­fan­ge­bo­ten zu un­terstützen und Be­schäftigte zur Wahr­neh­mung von Imp­fan­ge­bo­ten frei­zu­stel­len.

Zu­dem gel­ten wei­tere Ar­beits­schutz­re­geln, u. a.:

  • be­trieb­li­che Hy­gie­nepläne zu er­stel­len bzw. zu ak­tua­li­sie­ren, um­zu­set­zen und in ge­eig­ne­ter Weise zugäng­lich zu ma­chen,
  • den Mit­ar­bei­tern sei­tens des Ar­beit­ge­bers min­des­tens zwei­mal wöchent­lich Schnell- und / oder Selbst­tests in Präsenz an­zu­bie­ten,
  • die be­triebs­be­ding­ten Kon­takte und die gleich­zei­tige Nut­zung von Räumen durch meh­rere Per­so­nen auf das not­wen­dige Mi­ni­mum zu re­du­zie­ren,
  • min­des­tens me­di­zi­ni­sche Ge­sichts­mas­ken durch den Ar­bei­ter­ge­ber zur Verfügung zu stel­len, wo an­dere Maßnah­men kei­nen aus­rei­chen­den Schutz gewähren.

Zu­dem kann der Ar­beit­ge­ber den Impf- oder Ge­ne­sungs­sta­tus der Be­schäftig­ten bei der Fest­le­gung der er­for­der­li­chen Schutzmaßnah­men berück­sich­ti­gen.

Hin­weis: Un­verändert be­steht zwar keine all­ge­meine Aus­kunfts­pflicht der Be­schäftig­ten ge­genüber ih­ren Ar­beit­ge­bern über ih­ren Impf- oder Ge­ne­sungs­sta­tus. In­folge der 3G-Re­ge­lung am Ar­beits­platz ist je­doch der Ar­beit­ge­ber ver­pflich­tet, die­sen Sta­tus ab­zu­fra­gen bzw. die Vor­lage ei­nes Ne­ga­tiv-Tests ein­zu­for­dern.

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