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Corona-Pandemie: Auswirkungen auf Ertragsteuern nach IAS 12

Die Corona-Pan­de­mie kann zukünf­tige Ge­winne von Un­ter­neh­men di­rekt und in­di­rekt (Aus­wir­kun­gen auf Kun­den, Lie­fe­ran­ten und Dienst­leis­ter) be­ein­flus­sen und da­mit Aus­wir­kun­gen auf die in IFRS-Ab­schlüssen aus­zu­wei­sen­den Er­trag­steu­ern ha­ben.

Un­ter­neh­men soll­ten da­her prüfen, ob:

  • die pro­gnos­ti­zier­ten Ge­winne und die Wert­hal­tig­keit la­ten­ter Steu­er­an­sprüche gemäß IAS 12 Er­trags­steu­ern un­ter Berück­sich­ti­gung der herr­schen­den Un­si­cher­heit über den Um­fang und die Dauer der Aus­wir­kun­gen der Corona-Pan­de­mie neu zu schätzen bzw. zu be­ur­tei­len sind,
  • Wert­min­de­run­gen von Vermögens­wer­ten die Höhe der la­ten­ten Steu­er­ver­bind­lich­kei­ten ver­rin­gern und/ oder zu zusätz­li­chen ab­zugsfähi­gen Dif­fe­ren­zen führen,
  • ge­trof­fene An­nah­men und Pro­gno­sen nicht im Wi­der­spruch zu den vom Ma­nage­ment ge­trof­fe­nen An­nah­men im Rah­men der Wert­hal­tig­keitsprüfung nach IAS 36 ste­hen,
  • evtl. Ände­run­gen von Steu­ersätzen zu berück­sich­ti­gen sind,
  • sich die Aus­wir­kun­gen der Corona-Pan­de­mie auf die Pläne zur Aus­schüttung von Ge­win­nen von Toch­ter­un­ter­neh­men aus­wir­ken und da­her die Er­fas­sung ei­ner la­ten­ten Steu­er­schuld im Zu­sam­men­hang mit nicht aus­ge­schütte­ten Ge­win­nen überprüft wer­den muss,
  • alle we­sent­li­chen Be­ur­tei­lun­gen und Schätzun­gen, die für die Be­ur­tei­lung der Wert­hal­tig­keit la­ten­ter Steu­er­an­sprüche von Re­le­vanz sind, gemäß IAS 1 Dar­stel­lung des Ab­schlus­ses of­fen­ge­legt wer­den.
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