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Steuerberatung

EU-Liste nicht kooperativer Länder und Gebiete

Der EU-Rat be­schloss am 05.10.2021 eine Ak­tua­li­sie­rung der sog. schwar­zen Liste, auf der Länder und Ge­biete auf­geführt wer­den, die die Trans­pa­renz­kri­te­rien der EU im Steu­er­be­reich nicht erfüllen. Ak­tu­ell ste­hen neun Länder und Ge­biete auf die­ser Liste.

Als nicht ko­ope­ra­tiv wer­den dem­nach ge­wer­tet: Ame­ri­ka­ni­sch-Sa­moa, Fid­schi, Guam, Pa­lau, Pa­nama, Sa­moa, Tri­ni­dad und To­bago, die Ame­ri­ka­ni­schen Jung­fern­in­seln und Va­nuatu. Im Ver­gleich zu der Vorgänger­ver­sion aus Fe­bruar 2021 sind nicht mehr auf­geführt: An­guilla, Do­mi­nica und die Sey­chel­len (s. Pres­se­mit­tei­lung vom 05.10.2021).

Die Nen­nung von Ländern und Ge­biete auf der sog. schwar­zen Liste ist re­le­vant für die An­wen­dung des Steu­er­oa­sen-Ab­wehr­ge­set­zes, wel­ches steu­er­li­che Nach­teile für Ge­schäfts­be­zie­hun­gen mit Per­so­nen in nicht ko­ope­ra­ti­ven Steu­er­ho­heits­ge­bie­ten vor­sieht, so­fern die in der schwar­zen Liste der EU ent­hal­te­nen Länder und Ge­biete in ei­ner na­tio­na­len Rechts­ver­ord­nung als nicht ko­ope­ra­tiv ge­wer­tet wer­den. Zu­dem ist die schwarze Liste re­le­vant für et­waige Mel­de­pflich­ten bei grenzüber­schrei­ten­den Steu­er­ge­stal­tun­gen (DAC 6).

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