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Steuerberatung

Verlängerung der steuerlichen Rückwirkung bei Umwandlungsvorgängen

Der für 2020 verlängerte steuerliche Rückwirkungszeitraum von acht auf zwölf Monate bei Umwandlungsvorgängen gilt auch in 2021.

Mit der Ver­ord­nung zur Ver­län­ge­rung von Maß­nah­men im Gesell­schafts-, Genos­sen­schafts-, Ver­eins- und Stif­tungs­recht zur Bekämp­fung der Aus­wir­kun­gen der COVID-19-Pan­de­mie vom 22.10.2020 (BGBl. I 2020, S. 2258) wurde u. a. gere­gelt, dass auch in 2021 einer Umwand­lung eine Schluss­bi­lanz zugrunde gelegt wer­den kann, die auf einen höchs­tens zwölf Monate (statt bis 2019 acht Monate) vor der Anmel­dung der Umwand­lung lie­gen­den Stich­tag auf­ge­s­tellt wurde (§ 17 Abs. 2 Satz 4 UmwG). Die­ser ver­län­gerte Rück­wir­kungs­zei­traum wirkt sich auch steu­er­lich aus, sofern das UmwStG auf Umwand­lun­gen i. S. d. UmwG ange­wen­det wird.

Unter der Bedin­gung, dass die Ver­län­ge­rung der umwand­lungs­recht­li­chen Rück­wir­kung besch­los­sen wird, legte bereits am 6.10.2020 das BMF eine Ver­ord­nung zu § 27 Abs. 15 UmwStG vor. Mit die­ser wird gere­gelt, dass auch für Form­wech­sel in eine Per­so­nen­ge­sell­schaft und für Ein­brin­gun­gen in 2021 eine ent­sp­re­chende zwölf­mo­na­tige steu­er­li­che Rück­wir­kung gilt. Der Bun­des­tag stimmte am 5.11.2020 die­ser Ver­ord­nung zu, so dass nun auch für 2021 bei Umwand­lun­gen steu­er­lich ins­ge­s­amt der ver­län­gerte Rück­wir­kungs­zei­traum gilt.

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